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Was tun bei Reisen in eine „Smog-Stadt“?

Die Schadstoffbelastung der Luft durch Feinstaub wird an immer mehr Orten zu einem Problem. Erst jüngst sorgten Metropolen wie Peking oder Rom für negative Schlagzeilen, als dort die international festgelegten Obergrenzen für Feinstaubpartikel in der Luft massiv überschritten wurden.

Eine Geschäftsreise in eine betroffene Stadt kann zum Gesundheitsrisiko werden. Denn feststeht: Das Einatmen von Feinstaub wirkt sich negativ auf den Körper aus. Dabei sind nicht nur die gefährlichen (beispielsweise krebserregenden) Stoffe, die sich an Staubpartikel anlagern, das Problem, sondern auch der Staub selbst. Je kleiner die Teilchen, desto gefährlicher sind sie. Wie das Umweltbundesamt informiert, dringen kleine Partikel bis tief in die Atemwege vor und verbleiben beim Ausatmen im Körper. Ultrafeine Partikel können über die Lungenbläschen sogar weiter in die Blutbahn gelangen und sich so im ganzen Körper verteilen, was schwerwiegende Folgen für Herz und Kreislauf haben kann. Wie Untersuchungen amerikanischer Forscher und der Weltgesundheitsorganisation WHO ergaben, sterben weltweit pro Jahr sogar mehrere Millionen Menschen an den Folgen hoher Luftverschmutzung.

Das Centrum für Reisemedizin (CRM) rät daher, auch bei kurzen Aufenthalten in stark smogbelasteten Metropolen einige Sicherheitsmaßnahmen zu beachten. So empfehlen die Mediziner, sich in solchen Städten möglichst viel in Innenräumen aufzuhalten. Auf Sport oder körperliche Anstrengungen im Freien sollte komplett verzichtet werden. Insbesondere Menschen mit chronischen Herz- oder Lungenleiden sowie Ältere und Schwangere sollten sich daran halten.

Wer sich mit Atemmasken vor Feinstaub schützen will, muss aufpassen. Einfache Hygienemasken bieten laut CRM keinen Schutz. Hier müssten es schon Atemmasken mit so genannten N95-Respiratoren sein. Inwieweit diese Masken in der Praxis aber tatsächlich einen echten Schutz bieten, hängt stark von ihrer korrekten Handhabung ab. Beispielsweise muss die Maske sehr dicht am Gesicht anliegen. Problematisch ist auch, dass das Atmen durch die Masken verhältnismäßig anstrengend ist, weshalb sie nur eine begrenzte Zeitlang getragen werden können – und somit nur bedingt eine Alternative darstellen.

 

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