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Straßenverkehrsüberwachung per Satellit

Der weiter wachsende Straßenverkehr stellt für Verkehrsplaner eine große Herausforderung dar. Denn Staus sind nicht nur lästig und nervenaufreibend, sie kosten vor allem auch Zeit und Geld. Laut Prognosen ist in den kommenden Jahren sogar eine massive Zunahme der Problematik zu erwarten. Demnach sollen im Jahre 2030 Staus auf den Straßen die deutsche Wirtschaft rund 33 Milliarden Euro kosten.

Eine wichtige Voraussetzung, um Verkehrsströme kurz-, mittel- und langfristig zu analysieren, Staus im Vorfeld zu begegnen und den Verkehr gegebenenfalls lenken zu können, ist eine nahtlose Überwachung aller wichtigen Straßen. Als erstes Land der Welt setzt Dänemark hierzu nun auf GPS-Technologie. Das Straßenverkehrsamt Vejdirektoratet kooperiert mit dem Unternehmen INRIX, einem Spezialisten für Verkehrsdaten- und Connected Car-Dienste, um rund 4.000 Kilometer des staatlichen Straßennetzes effizient zu verwalten. Hierzu liefert die INRIX-Technik in Echtzeit umfassende, mittels GPS ermittelte Daten zur aktuellen Verkehrssituation aus dem gesamten Straßennetzwerk. Staus und stockende Verkehre lassen sich damit schneller erkennen, so dass die Behörden etwaige Vorfälle besser managen und insgesamt für einen ruhigeren Verkehrsfluss sorgen können. So sind sie beispielsweise in Zukunft in der Lage, etwaige Verkehrswarnungen früher auszusprechen oder zeitnah die Autofahrer darüber zu informieren, wenn sich ein Stau oder eine andere Verkehrsbehinderung aufgelöst haben.