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Lufthansa-Buchungsgebühr sorgt für Ärger bei Geschäftsreisenden

Verschmähen Deutschlands Geschäftsreisende zunehmend die größte Fluggesellschaft des Landes, die Lufthansa? Laut DRV (Deutschen Reiseverband) sind reisende Manager und Mitarbeiter mittlerweile spürbar auf Distanz gegangen. Folgt man der Lufthansa, sind „keine Rückgänge“ in der allgemeinen Buchungsentwicklung erkennbar.

Im Sommer hatte die Airline bekanntgegeben, ab September für alle Tickets, die über ein globales Buchungssystem (GDS) gebucht werden, einen Aufschlag von 16 Euro zu kassieren. Das trifft Buchungen in Reisebüros und auf vielen Onlineportalen, die Informationen zu Flugzeiten und Preisen von den GDS-Datenlieferanten beziehen, nicht aber Buchungen auf der Lufthansa-Internetseite. Seitdem der Aufschlag bekannt ist, streiten die Kontrahenten über Folgen für den Konzern und für die Wirtschaft, sowie Sinn oder Unsinn der Maßnahme im Allgemeinen.

Am Montag legten die Vertreter der Geschäftsreisewelt nach. Ihrer Ansicht nach verprellt die Lufthansa ihre wichtigsten Kunden, die dienstlich Reisenden. „Fast 75 Prozent der von uns befragten Reisebüros berichten, dass sich das Buchungsverhalten ihrer Kunden durch die Einführung der Gebühr verändert hat“, sagte Stefan Vorndran, der Vorsitzende des DRV-Geschäftsreiseausschusses. „Ich gehe davon aus, dass der Lufthansa ein Marktanteilsverlust von bis zu 10 Prozent droht.“

 

Quelle: F.A.Z.