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Streik an Flughäfen hat begonnen

Zehntausende Fluggäste haben am Mittwochmorgen auf Deutschlands größten Flughäfen die Ausweitung des Warnstreiks im öffentlichen Dienst deutlich zu spüren bekommen. Insgesamt waren acht Flughäfen betroffen. Lufthansa rechnete am Vortag an den beiden Drehkreuze München und Frankfurt mit 895 abgesagten Flügen mit 87.000 betroffenen Passagieren.
Ein Ausweichen auf die Schiene war ebenfalls mit Problemen verbunden, da auf einem Teil der Hochgeschwindigkeitstrecken der Bahn Bauarbeiten für Verzögerungen sorgen. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) verurteilte die Ausweitung der Warnstreiks, die bundesweit auch andere Teile des öffentlichen Lebens trafen.
In Frankfurt hielten sich die Verzögerungen in Grenzen. Seit 8.00 Uhr schloss sich auch die Flughafenfeuerwehr dem Ausstand an und legte damit die Nordwestlandebahn still. „Wir haben genügend Kapazitäten auf der Süd- und der Centerbahn“, so eine Fraport-Sprecherin. Ohne Feuerwehr ist ein Flugbetrieb aus Sicherheitsgründen zwar nicht möglich, doch für den Ernstfall gibt es Notdienstvereinbarungen.
Auch am Airport Köln/Bonn wirbelte der Ausstand der Flughafen-Feuerwehr den Flugplan mächtig durcheinander. Betroffen waren zunächst 30 Passagierflüge. Auch im Laufe des Tages werden große Teile der Flughafenbelegschaft in Köln/Bonn ihre Arbeit niederlegen. Bislang wurden 103 von 276 geplanten Flügen gestrichen.

 

Quelle: BizTravel